Ihr kennt sich alle dieses entspannte Gefühl, nachdem man von erholsamen Ferien zurück nach Hause kommt. Nun es gibt einen Ort, an dem ich, seit ich ein Kind bin, jeden Sommer hin ging und wo ich mich immer besonders wohlgefühlt habe. Es ist ein ein Dorf namens Foroglio, dass relativ weit hinten im Valle Bavona liegt. Es ist sehr klein und liegt direkt neben einem Wasserfall. Nun was das Dorf für mich spannend macht, ist unsere kleine Familiengemeinschaft die wir dort geniessen. Fast jedes Mitglied aus meiner Familie besitzt in Foroglio ein Haus für sich. Also verbringt sozusagen jeden Sommer fast die gesamte Familie die Ferien in diesem Dorf.
Der Grund warum ich mich immer so gut erholen kann dort, ist weil ich mich dort aufs Minimum beschränke. Das heisst, es gibt nur wenig Elektronik und die Häuser sind aus Stein gebaut. Die Verbindung mit dem Handy ist ziemlich schlecht und Internet habe ich auch keines. Gekocht wird mit einem Gasherd und warmes Wasser ist nicht gerade reichlich vorhanden. Und logischerweise wird mit Feuer geheizt. Mit anderen Worten kann ich alles was ich zu Hause für Standard halte, hier vergessen. Ich spiele zum Beispiel Brettspiele oder lese ein Buch. Ich weiss es hört sich jetzt sehr wahrscheinlich nicht sehr spannend an, aber für mich ist es immer eine schöne und besinnte Zeit gewesen. In Foroglio habe ich nie Stress! Es ist das absolute Gegenteil zum meinem Alltag. Nebenbei gibt es dort den schönsten Sternenhimmel, den ich je gesehen habe. Es ist ein Ort, an dem ich mir Fragen stelle, wie ich sie sonst nie stellen würde. Ich habe in Foroglio begonnen mir Fragen übere unsere Welt zu stellen und über den Sinn des Lebens. Es ist wunderbar zu wissen, so einen Ort zu kennen und ich hoffe ihr habt auch solch einen Platz.
Mittwoch, 14. November 2012
Dienstag, 13. November 2012
Blaues Gold
Wasser ist die Lebensgrundlage unserer Welt. Ohne Wasser würde kein Leben auf der Welt existieren und doch ist es ganz unterschiedlich verteilt. In den südlichen Ländern herrscht Trockenheit und unsere Schweiz wird als Wasserschloss bezeichnet. Ich denke wir sind uns manchmal gar nicht bewusst, wieviel Wasser wir eigentlich brauchen. Es ist notwendig in der Landwirtschaft, in der Industrie und natürlich im eigenen Haushalt. Hinzu kommt, dass die Zahl der Menschheit täglich steigt und somit auch der Konsum von dem Wasser selbst. Es kommt einem so vor, als gäbe es unendlich viel Wasser auf der Erde. Ich meine unser Planet besteht immerhin zu 71% aus Wasser. Zudem können wir hier in der Schweiz einfach unseren Wasserhahn aufdrehen und das Wasser sauber, eiskalt und frisch geniessen. Doch das ist leider nicht in allen Ländern so. Das Fazit lautet also, dass in Zukunft die Wasserressourcen immer knapper werden.
Einige internationale Unternehmen, wie zum Beispiel "Nestlé", haben diese Wasserknappheit bereits bemerkt und haben begonnen das Wasser zu privatisieren. Nun stellt sich mir die Frage, ob Wasser ein Menschenrecht ist oder eine Handelsware? Wem gehören die Weltmeere? Auf diese Fragen kann ich euch leider keine Antwort geben, doch sicher ist, dass das Wassergeschäft im vollem Gange ist. Die Privatisierung und Vermarktung des immer knapper werdenden Wassers, verspricht milliardenhohe Gewinne.
Doch was können wir dagegen tun?
Die Klimaerwärmung, deren Verursachern hauptsächlich wir sind, hat grossen Einfluss auf den Wasserkreislauf. Er sorgt dafür, dass auf unserer Welt immer wieder genug Süsswasser vorhanden ist. Der grösste Teil des Süsswassers wird als Grundwasser im Boden gespeichert. Neben dem wir dieses ohnehin schon aus dem Boden pumpen, fliesst es wegen Überbauungen und Kanalisierungen schneller ins Meer und wird so unbrauchbar. Das grösste Problem ist also sicher die zu schnelle Vermehrung der Menschheit. Wir überstrapazieren die natürlichen Ressourcen.
Zum Glück gibt es schon zahlreiche Organisation, die versuchen die Versorgung und Entsorgung des Wasser zu verbessern.
Wie denkt ihr darüber, wie das ganz enden wird?
Einige internationale Unternehmen, wie zum Beispiel "Nestlé", haben diese Wasserknappheit bereits bemerkt und haben begonnen das Wasser zu privatisieren. Nun stellt sich mir die Frage, ob Wasser ein Menschenrecht ist oder eine Handelsware? Wem gehören die Weltmeere? Auf diese Fragen kann ich euch leider keine Antwort geben, doch sicher ist, dass das Wassergeschäft im vollem Gange ist. Die Privatisierung und Vermarktung des immer knapper werdenden Wassers, verspricht milliardenhohe Gewinne.
Doch was können wir dagegen tun?
Die Klimaerwärmung, deren Verursachern hauptsächlich wir sind, hat grossen Einfluss auf den Wasserkreislauf. Er sorgt dafür, dass auf unserer Welt immer wieder genug Süsswasser vorhanden ist. Der grösste Teil des Süsswassers wird als Grundwasser im Boden gespeichert. Neben dem wir dieses ohnehin schon aus dem Boden pumpen, fliesst es wegen Überbauungen und Kanalisierungen schneller ins Meer und wird so unbrauchbar. Das grösste Problem ist also sicher die zu schnelle Vermehrung der Menschheit. Wir überstrapazieren die natürlichen Ressourcen.
Zum Glück gibt es schon zahlreiche Organisation, die versuchen die Versorgung und Entsorgung des Wasser zu verbessern.
Wie denkt ihr darüber, wie das ganz enden wird?
Montag, 12. November 2012
"heilig" - Ein Begriff im Wandel
Ich hatte vor einigen Tagen ein sehr interessantes Gespräch mit einem Tessiner Studenten, der eine Arbeit über den Begriff des Heiligen schrieb. Ich habe mich von diesem Gespräch inspirieren lassen und möchte euch erklären von wo der Begriff "heilig" ursprünglich stammt.
Um zu zeigen , wie es früher verwendet wurde und was es für eine Bedeutung hatte, müssen wir in die Zeit 0-321 nach Christus zurückreisen.
Um zu zeigen , wie es früher verwendet wurde und was es für eine Bedeutung hatte, müssen wir in die Zeit 0-321 nach Christus zurückreisen.
Am Anfang des Christentums wurde der Begriff "heilig" nur als Adjektiv verwendet. Das lateinische Wort dafür war "sacro", was aber soviel bedeutete wie angesehen oder bedeutungsvoll. Man verwendete es zum Beispiel um die Wichtigkeit einer Person zu zeigen. "sacro imperatore" = Bedeutungsvoller Imperator.
Im religiösen Sinn bedeutet das Wort heilig für uns heute zur göttlichen Sphäre zugehörig, einer Gottheit geweiht. Doch was hat uns Menschen dazu bewegt, den Begriff des "heiligen" auf uns Menschen zu übertragen?
Das Christentum beginnt mit der Geburt Jesus Christus im Jahre 0. Über 300 Jahre lang war aber das Christentum verboten. Das heisst, die Gläubigen Christen wurden erbarmungslos verfolgt und wenn sie nicht gewillt waren, dem Christentum abzuschwören, wurden sie umgebracht. Viele Christen waren bereit, ihren Glauben mit dem Tod zu bezahlen. Sie wurden von der Kirche zu Heiligen erklärt, was verbunden war mit Feiern, besonderen Grabstätten und dem Aufbewahren von Reliquien (Reste von Knochen oder Stofffetzen der verstorbenen Heiligen). Die ersten Heiligen waren also Martyrer. In diese Zeit der Christenverfolgung erweitert sich der Begriff heilig als Adjektiv, zum Begriff des Heiligen als Nomen. Erst in dieser Zeit verbindet sich der Begriff des Heiligen mit dem Begriff der Religion des Christentums.
Im religiösen Sinn bedeutet das Wort heilig für uns heute zur göttlichen Sphäre zugehörig, einer Gottheit geweiht. Doch was hat uns Menschen dazu bewegt, den Begriff des "heiligen" auf uns Menschen zu übertragen?
Das Christentum beginnt mit der Geburt Jesus Christus im Jahre 0. Über 300 Jahre lang war aber das Christentum verboten. Das heisst, die Gläubigen Christen wurden erbarmungslos verfolgt und wenn sie nicht gewillt waren, dem Christentum abzuschwören, wurden sie umgebracht. Viele Christen waren bereit, ihren Glauben mit dem Tod zu bezahlen. Sie wurden von der Kirche zu Heiligen erklärt, was verbunden war mit Feiern, besonderen Grabstätten und dem Aufbewahren von Reliquien (Reste von Knochen oder Stofffetzen der verstorbenen Heiligen). Die ersten Heiligen waren also Martyrer. In diese Zeit der Christenverfolgung erweitert sich der Begriff heilig als Adjektiv, zum Begriff des Heiligen als Nomen. Erst in dieser Zeit verbindet sich der Begriff des Heiligen mit dem Begriff der Religion des Christentums.
Nachdem Kaiser Constantinus das Christentums um 320n. Chr. zur Staatsreligion erklärte, gab es auch keine Märtyrer mehr. Von da an, wurden Menschen zu Heiligen erklärt, die ihr Leben in aussergewöhnlicher Weise Gott widmeten, so wie Eremiten oder besondere Mönche. Aber auch Menschen die grosse Leistungen für das Christentum vollbrachten. Bis heute spricht die katholische Kirche immer wieder Menschen zu Heiligen.
Alle Religionen kennen in irgendeiner Form den Begriff des Heiligen. Er steht mit dem göttlichen in Verbindungen und repräsentiert die Gegenwelt des Weltlichen. Trotzdem gibt es innerhalb der Religionen keine eindeutige Definition. Meine Erklärung bezieht sich also auf das frühe Christentum.
Alle Religionen kennen in irgendeiner Form den Begriff des Heiligen. Er steht mit dem göttlichen in Verbindungen und repräsentiert die Gegenwelt des Weltlichen. Trotzdem gibt es innerhalb der Religionen keine eindeutige Definition. Meine Erklärung bezieht sich also auf das frühe Christentum.
Donnerstag, 1. November 2012
Besser sehen, lässt man sich nicht entgehen.
Immer
mehr Personen mit höherem Alter verlieren allmählich die Fähigkeit der
Schärfenfokussierung von der Ferne zur Nähe und umgekehrt. Wenn man älter wird,
ist das elastische Gewebe im Körper weniger flexibel, wie zum Beispiel das Knie
oder die Augenlinse. Diese Veränderung nehmen wir selber nicht wahr. Eigentlich
stellt sich unsere Linse von alleine scharf, indem sich unsere Augenmuskeln
bewegen. Aber wenn die Linse altert wird sie viel starrer und somit
unelastischer.
Der Bedarf
einer Brille ist heutzutage nichts Spezielles mehr, es ist sogar trendig, wenn
man eine Brille trägt. Sogar einige Kinder haben schon von klein auf eine
Brille, diese leiden jedoch an einer meist angeborenen Sehschwäche. Das erste
Anzeichen der Alterssehschwäche ist, wenn man während des Zeitungslesens
plötzlich merkt, dass man die Arme immer weiter ausstreckt um die Buchstaben
immer noch scharf wahrnehmen zu können. Sind die Arme eines Tages zu kurz, ist
es an der Zeit sich eine Brille zu kaufen, eine sogenannte Lesebrille. Einige
Personen haben sogar mehrere Brillen, sie tragen zum Beispiel zum Autofahren
eine andere Brille als zum Lesen und im Alltag setzten sie sich wiederum eine
andere Brille auf. Es gibt aber weitaus nicht nur Lesebrillen und Brillen um in
die Weite zu schauen, nein, es gibt eine grosse Anzahl weitere Brillen: Im
Winter, wenn wir ski- oder snowboardfahren brauchen wir eine Skibrille. Im
Sommer, wenn wir am Strand liegen oder wenn es ganz einfach schönes Wetter ist,
sind wir froh, wenn wir uns eine Sonnenbrille aufsetzen können. Gehen wir
tauchen, ist eine Taucherbrille von grossem Nutzen, denn mit ihr lässt sich die
wundervolle Unterwasserwelt problemlos geniessen.
Brillen
vereinfachen uns den Alltag und sind nicht mehr wegzudenken aus unserer
Gesellschaft.
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