Dienstag, 13. November 2012

Blaues Gold

Wasser ist die Lebensgrundlage unserer Welt. Ohne Wasser würde kein Leben auf der Welt existieren und doch ist es ganz unterschiedlich verteilt. In den südlichen Ländern herrscht Trockenheit und unsere Schweiz wird als Wasserschloss bezeichnet. Ich denke wir sind uns manchmal gar nicht bewusst, wieviel Wasser wir eigentlich brauchen. Es ist notwendig in der Landwirtschaft, in der Industrie und natürlich im eigenen Haushalt. Hinzu kommt, dass die Zahl der Menschheit täglich steigt und somit auch der Konsum von dem Wasser selbst. Es kommt einem so vor, als gäbe es unendlich viel Wasser auf der Erde. Ich meine unser Planet besteht immerhin zu 71% aus Wasser. Zudem können wir hier in der Schweiz einfach unseren Wasserhahn aufdrehen und das Wasser sauber, eiskalt und frisch geniessen. Doch das ist leider nicht in allen Ländern so. Das Fazit lautet also, dass in Zukunft die Wasserressourcen immer knapper werden.

Einige internationale Unternehmen, wie zum Beispiel "Nestlé", haben diese Wasserknappheit bereits bemerkt und haben begonnen das Wasser zu privatisieren. Nun stellt sich mir die Frage, ob Wasser ein Menschenrecht ist oder eine Handelsware? Wem gehören die Weltmeere? Auf diese Fragen kann ich euch leider keine Antwort geben, doch sicher ist, dass das Wassergeschäft im vollem Gange ist. Die Privatisierung und Vermarktung des immer knapper werdenden Wassers, verspricht milliardenhohe Gewinne.

Doch was können wir dagegen tun?
Die Klimaerwärmung, deren Verursachern hauptsächlich wir sind, hat grossen Einfluss auf den Wasserkreislauf. Er sorgt dafür, dass auf unserer Welt immer wieder genug Süsswasser vorhanden ist. Der grösste Teil des Süsswassers wird als Grundwasser im Boden gespeichert. Neben dem wir dieses ohnehin schon aus dem Boden pumpen, fliesst es wegen Überbauungen und Kanalisierungen schneller ins Meer und wird so unbrauchbar. Das grösste Problem ist also sicher die zu schnelle Vermehrung der Menschheit. Wir überstrapazieren die natürlichen Ressourcen.
Zum Glück gibt es schon zahlreiche Organisation, die versuchen die Versorgung und Entsorgung des Wasser zu verbessern.

Wie denkt ihr darüber, wie das ganz enden wird?

5 Kommentare:

  1. Hallo Sanbi!

    Das Thema des globalen Wassermangels betrifft uns alle! Ich habe selber einige Artikel über Nestles Handel mit Wasser gelesen. Und es erstaunte mich, dass internationale Organisationen wie die Uno noch nichts dagegen unternommen haben. Es ist höchstens an der Zeit, dass man die Privatisierung von Wasser verbietet. Wir sind alle ein Teil unseres Planeten und seine Ressourcen sollten gerecht verteilt werden.
    Nun möchte ich nicht nur einen predigenden Kommentar hinterlassen.
    Ich finde dein Text greift ein sehr aktuelles Thema auf und wird uns sicherlich noch lange betreffen. Danke für deinen Input!

    MfG

    Anselmus19

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  2. Lieber Sanbi
    Ich schliesse mich Anselmus19 an, dein Thema ist wirklich sehr aktuell.
    Was man natürlich noch erwähnen muss, ist, dass von diesen 71% nur gerade 3% Süsswasser ist. Davon für den Menschen zugänglich ist wiederum nur ein Drittel.
    Um dies zu stoppen bräuchte es meiner Meinung nach eine radikale Änderung der Wirtschaft.
    Denn vor allem die Landwirtschaft mit all den Bewässerungsanlagen bedingt extrem viel Süsswasser.
    Doch ohne Bewässerung gibt es weniger Lebensmittel wie Reis etc.. Man ist bemüht, Wasser sparende Bewässerungsanlagen zu bauen. Doch wird das ausreichen um die Wasserknappheit zu regulieren?
    Wir als schweizer Gesellschaft müssten selbst als erster Schritt unseren tägichen Wasserverbrauch verkleinern, denn in einer Skala des durchschnittlichen Wasserverbrauchs pro Person aller Länder sind wir relativ weit oben.
    Eine weitere Frage ist, ob es schon bald Kriege um Wasser geben wird...
    WIr werden sehen..
    MfG
    Benjamin

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  3. Hey Sanbi,

    diese Zahlen, die ich jetzt aus deinem Text und den Kommentaren gelesen habe erstaunen mich sehr. Die Welt besteht aus so viel Wasser und dennoch leiden wir unter Wassermangel. In manchen Ländern wird sogar ab einer gewissen Uhrzeit der Wasserhahn abgedreht. Ich finde darum können wir von Glück reden, dass wir uns einen solchen Luxus wie Wasser leisten können. Wenn das stimmt, was Benjamnin geschrieben hat, dann würde ich auch langsam überlegen, ob man auch in der Schweiz ab einer bestimmten Zeit die Wasserresourcen abdreht.

    Lg Dr.Soki

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  4. Hallo Sanbi

    Die ungerecht verteilten Wasserrecourcen sind schon ein Problem. Es ist grotesk, wenn man sich vorstellt, dass wir in der Schweiz mit Trinkwasser unsere Autos waschen, die Pflanzen wässern oder duschen. Es gibt immer noch Regionen auf dieser Welt, wo die Menschen Kilometer weit laufen, um an frisches Wasser zu kommen.

    Ich wünsche mir von Herzen, dass die grossen, einflussreichen Firmen der Welt möglichst rasch eine umsetzbare Lösung für dieses Problem finden.

    Einen schönen Abend wünscht dir Alibaba :)

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  5. Kyuuuuubi!
    Ich finde es persönlich auch sehr schade und bedenklich, dass gewisse Unternehmen diese tragische Entwicklung als grosse Gewinnchance betrachten. Sozusagen als Investment. Du sprichst Nestle an. Viel schlimmer ist jedoch Coca Cola, dass auch in wasserarmen Ländern mit seinem grossen Fabriken das kostbare Grundwasser ausschöpft und so die Umgebung austrocknet. Auch die Ägyptischen Kartoffeln sind in dieser Hinsicht höchst kritisch. Auch dafür werden Grundwasserreserven leergepumpt, worunter wieder die Bevölkerung leiden muss.
    schoggi bloggi

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